Typografische Feinheiten – ein „Making of“ eines Logos
Manchmal sieht man keinen Weg, den Wunsch des Kunden zu erfüllen, ohne dabei Schriften unleserlich zu machen oder Disharmonie zu erzeugen. Hier zeige ich, wie ein Weg doch noch ans Ziel führte, und wieviele Schritte er zählte. Für Detail-Liebende und alle, die wissen wollen, warum Ideen manchmal Geduld brauchen:

Sie brauchen kein Logo, nur den Schriftzug? Zur Wirkung von Typografie.
Immer wieder mal kommt eine Anfrage, „nur“ einen Schriftzug zu gestalten, ohne Bildmarke. Hier erkläre ich den Unterschied zwischen Wort- und Wort-Bildmarke und Sie können sehen, wie unterschiedlich diverse Schriften auf Sie wirken.

Papiere haben einen enormen Einfluss auf das Farbergebnis. Dabei spielt der eigene Farbstich des Papiers, seine Saugkraft und auch sog. Druckveredelungen eine Rolle. Hier mal ein Fallbeispiel:

Das Making of eines Logo Designs. Das sieht man selten. Der Kunde muss ja auch sein OK geben. Und selbstverständlich liegen auch für alle verworfenen Skizzen und Varianten die exklusiven Urheber- und Nutzungsrechte bei mir. Heute lasse ich Sie gerne über meine Schulter gucken:

Mary erklärte mir, warum sie das FedEx-Logo genial findet. Da sei ein weißer Pfeil im Logo, und zwar in der Negativform zwischen dem großen E und dem kleinen x. Sie zeichnete es aus der Erinnerung auf:

Gestern habe ich meiner Freundin Mary von meinem Blog erzählt. Sie las die ersten zwei Artikel und sagte, sie wusste bisher nicht, dass sie Logos liebt und interessant findet. – Dann habe ich mit ihr einen kleinen Test gemacht. – Machen Sie mit.

Mit 6 Kriterien können Sie überprüfen, ob Ihr Logo so richtig gut ist und seinen Zweck erfüllt und Ihnen (noch) gefällt.

Ein Logo braucht Raum, um zu wirken. Damit man es sieht, soll es nicht verstellt werden und nichts von ihm ablenken. Sowohl unruhige Hintergründe als auch andere Symbole beeinträchtigen die Klarheit und Kraft, die ein Logo aufweisen soll.